Discover Diversity Island
Gender und Diversität als wichtige Perspektiven in der Jugendhilfe

Eine Voraussetzung für die Umsetzung von gender- und diversitätsreflektierter Pädagogik besteht darin, Zuschreibungen in Bezug auf einzelne Merkmale als solche zu erkennen und zu reflektieren. Dies setzt ein hohes Maß an Sensibilisierung der pädagogischen Fachkraft voraus, denn Differenzmerkmale, wie das „Geschlecht“ oder „Herkunft“ sind im pädagogischen Kontext nie isoliert zu sehen.

Außerdem bergen einseitige Vorstellungen davon, wie „die Jungen so sind“, die „Mädchen so ticken“ oder was für die „Migrant_innen halt typisch ist“ Gefahren: sie reproduzieren Vorurteile und Klischees bei Mädchen und Jungen und gehen an der Lebensrealität der Kinder und Jugendlichen vorbei.

„Diversity Island“ beleuchtet folgende Aspekte:

  • Sensibilisierung der eigenen Person in Bezug auf eigene Bilder und Sichtweisen und auf gesellschaftliche Zusammenhänge
  • Wissen zu sozialer Konstruktion von Geschlecht und Differenz
  • Impulse für eine gender- und differenzsensible pädagogische Praxis

Für die Umsetzung in die eigene Praxis werden einige erprobte Methoden der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW vorgestellt und ausprobiert.

Referentinnen:      Sarah Navarro  |   FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW

                                Filiz Şirin           |   FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW  

 

Termin   |   11. November 2020   |   10:00 – 16:00 Uhr
Anmeldeschluss | 04. November 2020
Kosten | 75€

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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