Discover Diversity Island
Gender und Diversität als wichtige Perspektiven in der Jugendhilfe

Eine Herausforderung für eine gender- und diversitätsreflektierte Pädagogik besteht darin, Zuschreibungen in Bezug auf einzelne Merkmale als solche zu erkennen und ressourcenorientiert damit arbeiten zu können. Dies setzt ein hohes Maß an Sensibilisierung und Reflektion der pädagogischen Fachkraft voraus, denn Differenzmerkmale, wie das „Geschlecht“ oder „Migrationshintergrund“ sind im pädagogischen Kontext nie isoliert zu sehen.

Außerdem bergen einseitige Vorstellungen davon, wie „die Jungen so sind“, die „Mädchen so ticken“ oder was für die „Migrant_innen halt typisch ist“ Gefahren: sie reproduzieren Vorurteile und Klischees bei Mädchen und Jungen und gehen an der Lebensrealität der Kinder und Jugendlichen vorbei.

„Diversity Island“ beleuchtet folgende Aspekte:

  • Sensibilisierung der eigenen Person in Bezug auf eigene Bilder und Sichtweisen und auf gesellschaftliche Zusammenhänge
  • Soziale Konstruktion von Geschlecht, Differenz und Gleichheit
  • Erarbeitung von Möglichkeiten, mit Mädchen und Jungen in der pädagogischen Praxis gender- und differenzsensibel arbeiten zu können
  • Für die Umsetzung in die eigene Praxis werden einige erprobte Methoden aus den Praxisprojekten der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW vorgestellt und ausprobiert.

Referent_innen: Uwe Ihlau und Filiz Şirin

 

Termin: 13. März 2019 (10:00 – 16:00 Uhr)

Kosten: 50€

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