Unsere Vision

Geschlechterdemokratie und Vielfalt fördern
durch die Anerkennung von Verschiedenheit
auf der Basis gleicher Rechte und Möglichkeiten

Wir haben die Vision einer geschlechtergerechten und diversitätsreflektierten Kinder- und Jugendhilfe. Mädchen und Jungen sollen sich jenseits stereotyper Bilder und Erwartungen, ungeachtet ihrer sozialen und kulturellen Herkunft, ihres Geschlechtes, ihrer körperlichen oder geistigen Verfasstheit, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer Hautfarbe entsprechend ihres Alters, ihrer Neigungen und Interessen frei entwickeln können. 

Uns ist bewusst, dass diese Vision Teil eines gesamtgesellschaftlichen Entwicklungsprozesses über viele Jahrzehnte ist.

Als landeszentrale Fachstelle der Kinder- und Jugendhilfe in Nordrhein-Westfalen agieren wir an der Nahtstelle zwischen Praxis, Theorie und Politik. Zur Umsetzung unserer Aufgaben sind wir landes- und bundesweit sehr gut vernetzt.

Wir nähern uns der Realisierung unserer Vision über fünf Säulen:

  1. Wir qualifizieren, beraten und begleiten Einrichtungen und Träger der Kinder- und Jugendhilfe zur Implementierung von Gender Mainstreaming und diversitätsreflektierten Perspektiven.
  2. Wir bieten Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe vielfältige Qualifikations-, Beratungs- und Informationsangebote zu den Themenfeldern Gender, Interkulturalität und Diversität.
  3. Wir bündeln Kompetenzen zu verschiedenen Perspektiven sozialer und pädagogischer Arbeit: Gender Mainstreaming, Diversity Management, Gender Pädagogik mit den Ansätzen der Mädchen_arbeit und Jungen_arbeit als zentrale Perspektiven sowie der interkulturellen Pädagogik und differenzsensiblen bzw. diversitätsbezogene Ansätzen.
  4. Wir entwickeln Materialien und Methoden für die Praxis und stellen dieses Know-How allen Interessierten zur Verfügung.
  5. Wir initiieren Praxisprojekte für Mädchen und Jungen sowie für junge Erwachsene zur fachlichen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe.

Hinweis zur Schreibweise:

Die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und die Entwicklung einer diskriminierungsfreien Gesellschaft ist ein vielschichtiger Prozess, dessen Komplexität sich auch auf der sprachlichen Ebene darstellt. Die FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW verwendet daher in vielen Texten Plural- und Passivformen, wie z. B. „Studierende“ sowie den Unterstrich _. Der Unterstrich _ bildet jenseits der Geschlechterdualität von Frau und Mann eine Vielfalt von Menschen ab, die von der dualen Ansprache nicht berücksichtigt werden, z. B. Transgender oder Intersexuelle Menschen.