Mädchen* stehen auf Respekt: Bodyismuskritische Mädchenarbeit

Frische Impulse aus Wissenschaft und Praxis – Eine Kooperationsveranstaltung der FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW und dem LWL

Mädchen* stehen auf besondere Weise unter Druck. Dies betrifft nicht nur das von ihnen erwartete Leistungsniveau, sondern auch die mediengeprägten Körperideale. Weniger „normierte“ Mädchen* werden häufig ausgeschlossen und massiv diskriminiert. In den letzten Jahren werden zunehmend Begriffe wie Bodyismus, Lookismus und Ableismus benutzt um diese körperbezogenen Diskriminierungen zu beschreiben. Um selbst in der pädagogischen Praxis zum Abbau von Benachteiligungen beitragen zu können (gesetzlicher Auftrag!) ist nicht nur Wissen sondern auch die Reflexion der eigenen Erfahrungen u.a. mit dem eigenen Körper Voraussetzung. Dabei stehen Fragen im Mittelpunkt wie: Welche Privilegien und Benachteiligungen habe ich selbst aufgrund meines Körpers erfahren? Welche Benachteiligungen erfahren die Mädchen* mit denen ich arbeite? Wie und durch welche Medien werden Körpernormen reproduziert? Wie kann ich Mädchen stark machen mit diesen Körpernormen umzugehen?Wie kann ich Mädchen* empowern mit diesen Körpernormen umzugehen und wie können wir in der Mädchen* arbeit zu einer Vielfalt an Körperformen und dem Abbau von Körpernormen beitragen.

 

Nutzen

Die pädagogische Praxis mit Mädchen* und jungen Frauen* bietet vielfältige Möglichkeiten und Notwendigkeiten bodyismuskritisch zu agieren.
In unserer Qualifizierung
• erlangst du Wissen zu Bodyismus, Lookismus und Ableismus aus einer intersektionalen Perspektive
– setzt du dich mit der Geschichte feministischer Mädchen*arbeit und fat liberation auseinander.
• erlernst du Elemente einer bodyismuskritischen Praxis
– setzt du dich mit Aspekten der Psychopathologisierung auseinander und wie sich Diskriminierung auf die psychische Gesundheit auswirkt.
• reflektierst du durch Übungen deine eigene Haltung und erlangst so mehr Handlungssicherheit

Das * hinter Mädchen* meint alle Mädchen*, die sich als solches definieren, gleich welches Geschlecht bei der Geburt zugewiesen wurde.

Referierende_r:

Sandra Bau
Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin

Linda Kagerbauer
freiberufliche Referentin, Autorin und Netzwerkerin

Termin
10. & 11. August 2023

Tag 1:
10:00 Uhr – 18:00 Uhr

Tag 2:
09:00 Uhr – 16:00 Uhr

Ort | LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho
Anmeldeschluss |
20. Juli 2023
Kosten

287,00 € Teilnahmeentgelt
55,99 € Verpflegung
129,00 € Übernachtung EZ mit Vollverpflegung
109,00 € Übernachtung DZ mit Vollverpflegung
inkl. gesetzl. Umsatzsteuer

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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