LSBTIQ*-Geflüchtete beraten und begleiten

Lesbische, schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche (LSBTI) Geflüchtete sehen sich besonderen Herausforderungen gegenüber.

Dies tifft nicht nur auf die Erfahrungen im jeweiligen Herkunftsland und auf dem Fluchtweg zu, sondern auch auf die Zeit nach ihrer Ankunft in Deutschland. Insbesondere der Aufenthalt in Sammelunterkünften ist häufig von homo- und transfeindlichen Gewalterfahrungen geprägt. Auch im Asylverfahren selbst gibt es Besonderheiten für Antragsteller*innen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und/oder ihrer geschlechtlichen Identität verfolgt wurden.

 

Das Webinar richtet sich an Praktiker*innen aus der Geflüchtetenhilfe und Interessierte. Um eine bestmögliche Beratung und Unterstützung LSBTI-Geflüchteter während des Asylverfahrens und in den Monaten danach zu ermöglichen, befasst es sich mit folgenden Fragen:

  • Wie ist die Lebensrealität LSBTI-Geflüchteter in verschiedenen Herkunftsländern und nach ihrer Ankunft in Deutschland?
  • Welche besonderen (Schutz-)Bedarfe haben sie?
  • Welche praktischen Handlungsansätze ergeben sich daraus für die Beratung und Betreuung LSBTI-Geflüchteter?

 

Referentin:   Alva Träbert   |   Rosa Strippe e.V. Bochum   |   Leitung Schulungsprojekt LSBTI und Flucht

 

Termin:

04. Dezember 2019   |   14:00 – 15:00 Uhr

Anmeldeschluss: 03. Dezember 2019

Anmeldegebühr:   10 €

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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