Männlich*keiten, Rassismuserfahrungen & Empowerment
Was uns stärkt, was uns verbindet und was wir tun können!

Das Patriarchat und Rassismus sind eng miteinander verknüpft und gelten als historisch gewachsene Herrschaftssysteme, die Gesellschaft strukturieren und maßgeblich Einfluss auf das Zusammenleben von Menschen haben. Innerhalb der Kontinuität dieser Systeme existieren nach wie vor rassistische Zuschreibungen in der Verbindung mit Männlich*keiten, so dass diese eng mit den (Gewalt-) Erfahrungen von Jungen* und Männern* of Color im pädagogischen Bereich verbunden sind.
Das macht deutlich, dass wir für diese Gruppen Räume des Empowerments brauchen, um Bewusstseinsprozesse und Widerstandsstrategien gegen Rassismus zu aktivieren. Ziel ist es, individuelle, kollektive und politische Widerstandskräfte in der Migrationsgesellschaft gegen Rassismus und weitere Diskriminierungsformen zu stärken.

In dem Web-Talk wollen wir darüber reden, wie Empowermenträume für Jungen* und Männer*of Color aussehen können, wie Jungen* und Männer* of Color für Empowermentprozesse gewonnen werden können und wie wichtig es ist mit Jungen* und Männern* of Color machtkritisch patriarchale Verhältnisse zu reflektieren und ein Verantwortungsbewusstsein gegen Unterdrückung innerhalb von Geschlechtern zu aktivieren, weil sie selbst als Teil dieser Verhältnisse patriarchale Strukturen mit aufrechterhalten.

Es wird Raum für Fragen und Austausch unter den Teilnehmenden geben.

Wir freuen uns auf das Gespräch mit Fikri Anil Altintas.

Referenten:
Birol Mertol | FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW
Fikri Anıl Altıntaş | [er] ist freier Autor aus Berlin und #HeForShe Botschafter von UN Women Deutschland. Er schreibt über (kritische) Männlichkeit(en), Rollenbilder, Konstruktion von marginalisierten, nicht-weißen Männlichkeiten und postmigrantischen Themen.

 

Termin   |   20.  September  2021   |   14:00 – 15:30 Uhr
Anmeldeschluss |  16. September 2021
Kosten | 10€

 

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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