Traditionelle Männlichkeiten – Jungen*arbeit im Kontext von Realitäten und Konstruktionen

Jungen* werden in Ihrer Sozialisation mit verschiedenen problematischen Männlichkeitsvorstellungen aus der Mehrheits- wie auch Minderheitsgesellschaft konfrontiert. 

Was bedeutet das für Jungen*? Was bedeutet es für die Arbeit mit Jungen* mit Migrationsgeschichte?

Im ersten Teil werden folgende Themen behandelt:

  • Gesellschaftlich dominante Bilder über Jungen* mit Flucht- und Migrationshintergrund unter rassismuskritischer Perspektive
  • Grundlagen von Jungen*arbeitsansätzen (in Verbindung einer rassismuskritischen Migrationspädagogik)

Im zweiten Teil der Veranstaltung werden Kolleg*innen von „HeRoes“ folgende Inhalte behandeln:

  • Vorstellung des Praxisprojektes „HeRoes – gegen Unterdrückung im Namen der Ehre. Ein Projekt für Gleichberechtigung von Jungs e.V.“
  • Erfahrungsberichte und Einblicke in die Praxis geschlechterreflektierender Jungen*arbeit mit dem Fokus auf die Themen „Ehre und Männlichkeit“
  • Diskussion und Reflektion im Hinblick auf Ansätze und Handlungskompetenzen in der Praxis

Referent_innen:

Mahmut Delice   |  Gruppenleiter bei HeRoes Duisburg (Jungs e.V.). Und Trainer für Empowerment und Anti-Rassismus, Jungen*arbeiter. Studium der Englischen Kulturwissenschaften und Wirtschaftswissenschaft an der Universität Duisburg-Essen, Postgraduate Diploma in Postcolonial and Psychosocial Studies der University of London.

Selim Asar   |   Seit 2008 tätig in der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung. Zertifizierter politischer Bildner und Jungen*arbeiter mit Erfahrungen in der anti-rassistischen Bildungsarbeit und der Theaterpädagogik. Nach vorangehender Unterstützung des Projekts im Fachbeirat, seit 2012 Gruppenleiter beim Projekt HeRoes Duisburg von Jungs e.V.

Moderation:   Birol Mertol   |   FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW

 

Termin:   10. Dezember 2019   |   10:00 – 16:00 Uhr

Kosten: 50€

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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