Hauptsache Abschluss - Nebensache Geschlecht?

Gender- und diversitätsreflektierte Kompetenzen in der Berufsorientierung

Der Übergang von der Schule in den Beruf stellt für Jugendliche einen wichtigen Schritt in die Selbständigkeit dar. Die Berufswahl beeinflusst insbesondere die Möglichkeiten zur gesellschaftlichen Teilhabe, die sowohl für die Jugendlichen selbst als auch gesellschaftspolitisch bedeutsam sind.

Statistisch betrachtet sind die Chancen im Übergang von der Schule in den Beruf ungleich verteilt. Geschlechtsstereotype und ethnische Zuschreibungen sowie strukturelle Barrieren überlagern die individuellen Potentiale der jungen Frauen_ und Männer_ (mit und ohne Migrationshintergrund).

Pädagogische Fachkräfte und Berater_innen nehmen eine wichtige Funktion ein, den Jugendlichen unabhängig von Geschlecht und ethnischem Hintergrund Wege in den Beruf zu eröffnen.

 

Dazu benötigen sie eine diversitätssensible Haltung und Kompetenzen wie:

  • Wahrnehmung und Wissen über Geschlechternormen und Zuschreibungen in Ausbildung und Beruf
  • Reflektion der eigenen Haltung und Position zu Gender/ geschlechtlicher und sexueller Vielfalt
  • Kreativität und Ausdauer im Hinblick auf sexismus- und rassismuskritische Lösungsansätze für die Praxis

 

In dieser Fortbildung wird sich in Vorträgen und Übungen diesen Themen angenähert.

Die Teilnahme setzt eine aktive Mitarbeit voraus.

Referentin:  Kerstin Schachtsiek   |   M.A. Gender Studies
                      Geschäftsführung des BellZett e. V., Bielefeld
                            Fachinstitution für gendersensible Gewaltprävention und Bewegung   www.bellzett.de
                       Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft Mädchenpolitik e.V., Berlin   www.maedchenpolitik.de
                       Freiberufliche Bildungsreferentin (Gender & Diversität)

 

 

 

Termin:   14. Oktober 2019   |   10:00 – 16:00 Uhr

Kosten:   50€

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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