Genderpädagogik – don’t panic too early

Genderpädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen geht immer einher mit der Reflexion der eigenen geschlechtlichen Biografie und den gesellschaftlichen Vorstellungen von Männlichkeiten und Weiblichkeiten. Und sie findet immer in Überlagerung mit weiteren Einflussfaktoren wie Bildung, ethnischer Zugehörigkeit oder dem sozioökonomischen Status statt. Zusätzlich sind Geschlechterthemen oft politisch aufgeladen und mit z. T. sehr konträren Wertevorstellungen verbunden.

Diese Vielschichtigkeit des Themas „Gender“ kann schnell abschreckend wirken.

Diese Fortbildung bietet allen Interessierten daher bewusst einen leichten und gleichsam fundierten Einstieg in diese komplexe Thematik: mit praktischen Methoden und Übungen, die alle auch mit den Jugendlichen später selbst umgesetzt werden können, werden die Teilnehmenden an die Grundlagen des sozialen Geschlechts “Gender” herangeführt.

Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Fragen wie:

  • Mit welcher Haltung begegne ich als Fachfrau bzw. Fachmann den Mädchen und Jungen in meiner Einrichtung?
  • Was ist das „Besondere“ an der geschlechterreflektierten Arbeit mit Kindern und Jugendlichen?
  • Welche Ziele verfolgen die genderpädagogischen Ansätze und welche Haltung habe ich als Fachkraft dazu?

Die Fortbildung bietet außerdem einen Überblick über die verschiedenen genderpädagogischen Settings und liefert in kompakter Form einige zentrale, theoretische Informationen. Je nach Zusammensetzung des Teilnehmendenkreises werden Möglichkeiten der konkreten, praktischen Umsetzung in das eigene Arbeitsfeld aufgezeigt.

Zielgruppe:   Pädagogische Fachkräfte

Diese Veranstaltung können Sie auch als Inhouse-Veranstaltung buchen. Sprechen Sie uns an!

Referent_innen:   Filiz Şirin   |   FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW

                                Saskia Staible   |   FUMA Fachstelle Gender & Diversität NRW

 

Termin folgt!

 

 

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