Gender meets Democracy

Genderreflektierende Pädagogik als ein Baustein der Demokratieförderung

In den letzten Jahren wurden nicht nur Wahlergebnisse, sonder auch politische Diskurse nach rechts verschoben. Demokratische Werte werden lautstark in Frage gestellt. Der Blick darauf, was Kinder und Jugendliche eigentlich brauchen, um an demokratiebildenden Prozessen teilzunehmen wird geschärft.

Doch was haben aktuelle politische Diskurse und Entwicklungen mit dem Thema „Gender“ zu tun? Welche Rolle spielen Geschlechterkonstruktionen in rechtsextremen Ideologien? Und welche Brückenfunktion nehmen sie im Hinblick auf die Mehrheitsgesellschaft ein?

Der Workshop soll sich sowohl mit Geschlechterkonstruktionen in unterschiedlichen rechten Millieus und deren Funktionen beschäftigen, als auch aktuelle Formen des „Antigenderismus“ aufzeigen und erarbeiten.

Anknüpfend an den ersten Teil der Veranstaltung, wird diskutiert wie bestehende Ansätze der genderreflektierenden Pädagogik im Rahmen der Demokratieförderung genutzt werden können. Die Anwendbarkeit für die konkreten Praxisfelder soll dabei im Vordergrund stehen. Ziel ist es sich über bestehende Verunsicherung konstruktiv auszutauschen und gemeinsam die eigene Handlungsfähigkeit zu erweitern.

Zielgruppe:   Pädagogische Fachkräfte

Referentin:  Tina Leber |(Dipl. Erziehungswissenschaftlerin), Referentin in der Jugendbildung

 


Termin   |   21. April 2020   |   09:00 – 17:00 Uhr
Anmeldeschluss | 14. April 2020
Kosten | 75€

 

 

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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