Nicht länger unsichtbar -
Über den Mythos von Trans und Non_Binary Personen als neue Erfindung

 

Viele von uns haben in der Schule gelernt, dass der ‚Westen‘ besonders aufgeklärt und weiterentwickelt‘ ist, insbesondere wenn es um die Rechte von LGBTIQA+ geht.
Gleichzeitig hören wir immer wieder in den Medien, dass Queerness, aber vor allem Trans und Non-Binary ganz neue Phänomene sind und zu einer Art Trend geworden sind. Kolonialismus und weiße Vorherrschaft haben der Welt eine Zweigeschlechtlichkeit aufgezwungen. Die vermeintliche Abwesenheit von genderqueeren BI_PoC ist nichts weiter als die gewaltvolle Unsichtbarmachung von Menschen jenseits von Mann und Frau.

Unternehmen vermarkten auf ihren Produkten vermehrt Regenbogenfarben und queere Symbole, überall tauchen Einhörner auf, besonders kurz vor dem CSD. Warum das problematisch ist, was das mit Kolonialismus, Pinkwashing und Rassismus zu tun hat und ob wir bereits eine queer und transfreundliche Gesellschaft sind, darum wird es in dem Vortag gehen.

Referent*innen: Shivā Amiri und Cuso Ehrich

 

Termin   |   16.11.2022   |  10:00 – 11.30  Uhr
Ort | Web-Seminar via ZOOM
Anmeldeschluss   |   13.11.2022
Kostenfrei

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.