#BIT* Learning Lab #2

Wie sehen die rechtlichen Grundlagen für die pädagogische Arbeit mit trans*, nicht binären und inter* Kindern aus? Und welche Materialien kann ich einsetzen, um geschlechtliche Vielfalt in meiner pädagogischen Tätigkeit zu berücksichtigen und möglich zu machen?
Die Rechtlichen Fragen, die sich im Zusammenhang mit geschlechtlicher Vielfalt ergeben, sind vielfältig. Inter- trans- und nicht-binär-geschlechtliche Menschen sind häufig gezwungen ihr Recht auf Anerkennung gegenüber Behörden, Krankenkassen, (Hoch)Schulen und Arbeitgeber*innen auch rechtlich durchzusetzen. Und auch bei den vorhandenen alltäglichen Hürden, wie z. B. bei online Formularen, in denen bisher oft ein binäres Geschlecht angegeben werden muss, oder dem Zwangsouting, das mit nicht geänderten Ausweispapieren, Zeugnissen oder der falschen Anrede einhergeht, sind immer auch die Grundrechte der tin* Person betroffen. Häufig bestehen auch bei Sozialarbeiter*innen oder Lehrer*innen, die tin*- Kinder und Jugendliche grundsätzlich unterstützen wollen, Unsicherheiten hinsichtlich rechtlicher Fragen.

Mit einem Vortrag von Katrin Niedenthal soll ein Überblick über die verschiedenen Rechtsfragen verschafft werden, ohne den Anspruch diese umfassend zu behandeln. Eure Fragen zum Thema werden ebenfalls beantwortet.
Anschließend werden wir uns fragen, wie mit Kindern und Jugendlichen über geschlechtliche Vielfalt gesprochen werden kann und wie in der pädagogischen Arbeit Trans* und Inter* gleichwertig zu Cis- und Endogeschlechtlichkeit thematisiert werden können. Hierzu wollen wir pädagogische Fachkräfte zusammenbringen, um #biteinander zu diesen und anderen Fragen Methoden auszuprobieren und verschiedene Materialien anzuschauen.

Habt ihr Lust, mitzumachen?

Referentin:  Katrin Niedenthal   |   Fachanwältin für Sozialrecht und Co-Herausgeberin des Sammelbandes „Geschlecht: divers. Die ‚Dritte Option‘ im Personenstandsgesetz – Perspektiven für die Soziale Arbeit“.

Termin   |   08.12.2021   |  10:00 -16:00 Uhr

Ort   |   Online via Zoom
Anmeldeschluss   |   05.12.2021

Kostenfrei

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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