Antifeminismus und die Vereinnahmung feministischer Argumente von rechts

Rechte Aktivistinnen inszenieren sich immer wieder als die „wahren Frauenrechtlerinnen“ und vertreten dabei klar antifeministische Positionen.

In aktuellen Kampagnen versuchen Vertreterinnen der AfD, Identitäre und andere rechte Aktivistinnen Frauen als politische Kraft für ihre Zwecke zu gewinnen. Nicht zuletzt wird dabei der vermeintliche Kampf um Frauenrechte ins Feld geführt.

Die Instrumentalisierung feministischer Positionen für die eigenen rassistischen Zwecke kann dabei nicht über die Ablehnung von allem rund um den Begriff Gender hinwegtäuschen und ihre antifeministische Agenda verschleiern. Und doch fallen immer wieder selbstbewusst agierende rechte Aktivistinnen durch feministisch-emanzipatorische Bestrebungen und antisexistische Tendenzen auf.

Im Webinar wird auf diese widersprüchliche Thematisierung und Instrumentalisierung feministischer Forderungen und Werte näher eingegangen und die dahinterliegende Argumentationsstrategie beleuchtet.

Referentin:   Julia Haas   |   Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus

 

Termin   |   28. Mai 2020   |   15:00 – 16:00 Uhr

Anmeldeschluss   |   25. Mai 2020

Anmeldegebühr   |   10 €

 

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

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