Themen

Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Vielfalt

Die FUMA Fachstelle Gender NRW setzt sich für die Förderung von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit für Mädchen und Jungen ein sowie für die Förderung der Vielfalt von Lebensentwürfen von Kindern und Jugendlichen. Das Spektrum gezielter Angebote zur Qualifizierung wird von Trägern und Fachkräften der Kinder- und Jugendhilfe, von anderen pädagogischen Arbeitsfeldern und Bildungseinrichtungen und auch von  Eltern und Kindern rege genutzt.

Drei Themen bilden die Basis der Arbeit der FUMA Fachstelle Gender NRW:

Gender Mainstreaming

Gender Mainstreaming ist eine zentrale politische Strategie, um Gleichstellung, Chancengleichheit und den Abbau von geschlechtsbezogenen Benachteiligungen zu erreichen. Bei der Umsetzung von Gender Mainstreaming setzt die FUMA Fachstelle Gender NRW verschiedene Instrumente ein und kann seit ihrem Bestehen auf eine Reihe von erfolgreichen Umsetzungsbeispielen bei Trägern der Kinder- und Jugendhilfe in NRW verweisen.

Gender Pädagogik

Das zweite zentrale Thema bildet das Angebotsspektrum der Gender Pädagogik. Dazu zählen fünf Teilbereiche der geschlechtersensiblen Pädagogik: die etablierten Arbeitsfelder der Mädchen- und Jungenarbeit, das "gegengeschlechtliche Arbeiten" (Cross Work) und die reflexive Koedukation sowie das relativ neue Feld der Queeren Pädagogik.

Interkulturelle Pädagogik

Das dritte zentrale Thema der FUMA Fachstelle Gender NRW ist die Interkulturelle Pädagogik. Sie ist nach unserem Verständnis nützlich für alle Kinder und Jugendlichen, unabhängig von ihrer nationalen, kulturellen und ethnischen Herkunft. Eine Verknüpfung von Gender- mit Interkulturellen Themen ist seitens der Praxis stark gefragt.

Angrenzende Themenfelder

Neben diesen Themen gehören weitere Strategien, Diskurse und Konzepte in das Aufgabenfeld der Fachstelle: dazu zählen u. a. Anti-BiasCultural MainstreamingDiversity Ansätze, die Interkulturelle Öffnung oder Intersektionelle Ansätze.