Neues aus der Fachstelle

Fachtagung: Gender im Jugendschutz. Was ist das? [Und] Wenn ja - Wie geht das? 01.10.2014, Köln

Eine Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz AJS NRW und FUMA Fachstelle Gender NRW

"Ich will werden, was ich bin", könnte als Motto über dieser Fachtagung stehen. Jugendschutz richtet sich nicht an eine Masse medial verseuchter, kiffender, gewaltbereiter Menschen unter 18 Jahren, die sich schon gern mal ins Koma saufen, sondern an Individuen, die alle je einzigartige Persönlichkeiten sind.
Vielleicht heißt Gender im Jugenschutz, im eigenen Ich und dem eigenen Sein wahrgenommen zu werden - auch jenseits klassischer Geschlechterklischees. Jedem das Seine und Jeder das Ihre.
Oder erstmal in Ruhe herausfinden zu können, wer ich bin und wohin ich will.
Jugendschutz ist nicht nur Bewahren vor dem Bösen und Gefährlichen, sondern sich entwicklen können - im positiven Sinne zu sich zu kommen. Gleichwertigkeit ist auch Eigen-Sein.
Förderung und Unterstützung ist nicht für alle dasselbe. Für Mädchen, Jungen und die anderen Jugendlichen ist Zugehörigkeit bedeutsam, aber wohin gehören die uns Anvertrauten?
Das Geschlecht ist mehr als körperliche Merkmale und Jugendschutz ist auch Schutz vor Diskriminierung, Verstellung und Unglücklichsein.

Nach einem Einführungsvortrag von Dr. Ulla Autenrieth, Universität Basel, zu Jugendschutz- und Genderaspekten in den Medien wird es in Workshops um Gewaltprävention, Mädchen- und Jungenbilder in den Medien, vorurteilsreflektierte Pädagogik im Primarbereich, interkulturelle Aspekte und Geschlechtertrennung auf Ferienfreizeiten gehen. Die Veranstaltung wird begleitet und dokumentiert von der Jugendpresse Rheinland e.V.

Den Flyer mit dem ausführlichen Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.
Zum Anmeldeformular.
info(at)mail.ajs.nrw.de
www.ajs.nrw.de

21.08.2014