Impulse für die Mädchen_arbeit

Es sind bewegte Zeit für die Mädchen_arbeit. Debatten um Sexismus, feministische Solidarisierungen gegen sexualisierte Gewalt (#Metoo) und Kampagnen wie Not Heidis Girl (Pink Stinks) zeugen davon, dass Geschlechtergerechtigkeitsthemen wie lange nicht mehr gesellschaftlich wahrgenommen werden.

Parallel dazu gibt es politischen Druck von rechtskonservativen Kräften, die traditionelle Familienbilder forcieren und geschlechterreflektierende Jungen_arbeit und Mädchen_arbeit gegeneinander ausspielen wollen.

Die Mädchen_arbeit selbst will sich (häufig) mit fachlichen Themen – wie sexueller und geschlechtlicher Vielfalt – praxisnah auseinandersetzen.

In der Fortbildung werden die vielfältigen Facetten heutiger „Mädchen_arbeit“ beleuchtet und vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Phänomene und Entwicklungen reflektiert.

Viel Zeit soll dafür gegeben werden, den eigenen Standort wahrzunehmen, sich gegenseitig zu stärken und neue Perspektiven für die eigene Praxis der Mädchen_arbeit zu entwickeln.

Zielgruppe:

Diese Fortbildung richtet sich sowohl an erfahrene, als auch an unerfahrene Pädagog_innen, die sich mit dem Thema befassen und Mädchen und junge Frauen besser erreichen wollen.

Die Teilnahme setzt eine aktive Mitarbeit voraus.

Referentin: Kerstin Schachtsiek, M.A. Gender Studies

Termin: 03. Mai 2018 (10:00 – 16:00 Uhr)

Kosten: 50€

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