Rassismus – kein individuelles Ärgernis, sondern ein strukturelles Problem in unserer Gesellschaft

Rassismus ist Teil unserer Gesellschaft. Er prägt und strukturiert das gesellschaftliche Zusammenleben weltweit in Form von Macht- und Herrschaftsverhältnissen. 
Sie artikulieren sich beispielsweise durch strukturelle Ein- und Ausschlüsse und anderen Diskriminierungsformen. 
Dabei prägt er nicht nur die Erfahrungen betroffener Menschen, sondern das Zusammenleben aller – und zum Schaden aller.
Trotz dieser konstanten Präsenz fällt das Sprechen über Rassismus mitunter nicht leicht. Gerade in Hinblick auf die deutsche Geschichte scheuen Viele diskiminierende Äußerungen und Handlungen als “Rassismus” zu bezeichnen. 
Doch wieso ist das so? Mit diesen und anderen Fragen soll sich dieser Webtalk befassen. 
Gemeinsam mit Ihnen wollen wir das Thema (Alltags-)Rassismus, dessen historische Kontinuität und die Möglichkeiten neuer Handlungsstrategien einführend besprechen und diskutieren. 

Referent: Tsepo Andreas Bollwinkel: Autor, Referent und Trainer zu Schwarzer Identität, Critical Whiteness, Intersektionalität und SOGI Themen in der Entwicklungszusammenarbeit

Moderation: Dana Meyer: Referentin für politische Bildung mit dem Schwerpunkt Diversity & Ungleichwertigkeitsideologien

 

Termin: 10. April 2018 (18:30 – 19:30 Uhr)

Technikcheck: 18:00 Uhr

Kosten: keine

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